Gebrauchsabnahme für fliegende Bauten

Fliegende Bauten bedürfen keiner Baugenehmigung, aber einer Ausführungsgenehmigung und einer Gebrauchsabnahme.

Worum geht es?

Fliegende Bauten sind bauliche Anlagen, die geeignet und bestimmt sind, an verschiedenen Orten wiederholt und befristet aufgestellt und wieder abgebaut zu werden (z.B. Fahrgeschäfte wie Karussells, Autoscooter, Luftschaukeln, Riesenräder, Achterbahnen etc., nicht ortsfeste Tribünen, Festzelte und Zirkuszelte, temporäre Freilichtbühnen). Ein fliegender Bau darf jedoch zum Gebrauch nur aufgestellt werden, wenn für diesen eine Ausführungsgenehmigung erteilt wurde und ein Prüfbuch vorliegt. Die Aufstellung fliegender Bauten, die einer Ausführungsgenehmigung bedürfen, muss der Bauaufsichtsbehörde rechtzeitig unter Vorlage des Prüfbuchs angezeigt werden. Hierfür ist das aufgeführte Formular „Anzeige zur Gebrauchsabnahme für fliegende Bauten“ zu verwenden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Ausführungsgenehmigung des fliegenden Baus (Prüfbuch).

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühren für die Gebrauchsabnahme betragen nach den Bestimmungen der Baugebührenordnung 15,00€ bis 162,00€ und richten sich nach der Art des fliegenden Baus und dem Zeitaufwand der Bearbeitung.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Anzeige der Aufstellung fliegender Bauten hat rechtzeitig, mindestens 14 Tage vor dem Aufstelltermin zu erfolgen.

Die Standzeit fliegender Bauten ist grundsätzlich auf max. drei Monate begrenzt. Sollen fliegenden Bauten längere Zeit an einem Aufstellungsort betrieben werden, ist dies im Voraus mit der Bauaufsichtsbehörde abzustimmen.

An wen muss ich mich wenden?