Namensänderungen (öffentlich rechtlich)

Änderung des Vor- oder Nachnamens aus wichtigem Grund.

Worum geht es?

Das Namensrecht ist durch die entsprechenden Vorschriften des bürgerlichen Rechts umfassend und - im Grundsatz - abschließend geregelt.

Die öffentlich-rechtliche Namensänderung dient lediglich dazu, Unzuträglichkeiten im Einzelfall zu beseitigen. Sie hat Ausnahmecharakter.

Ein Vor- oder Nachname darf nur geändert werden, wenn ein wichtiger Grund die Namensänderung rechtfertigt.

Typische Fallgruppen sind zum Beispiel Sammelnamen (Meyer, Müller, Schulze), anstößig oder lächerlich klingende Namen, schwer schreib- oder aussprechbare Namen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Den Antragsvordruck und das Merkblatt finden Sie unter "Dokumente". In der Regel sind neben dem vollständig ausgefüllten Antragsvordruck folgende Unterlagen erforderlich:

  • Pass oder andere Urkunden zur Identitätsfeststellung,
  • Nachweis über den Personenstand, zum Beispiel Geburts- oder Abstammungsurkunde, gegebenenfalls Heiratsurkunde oder beglaubigte Ablichtung aus dem Familienbuch,
  • Unterlagen zum Nachweis des wichtigen Grundes für die Namensänderung,
  • Nachweis über das Einkommen (zum Beispiel Verdienstbescheinigung)

Im Einzelfall können weitere Unterlagen erforderlich sein. Bitte informieren Sie sich bei Ihren Ansprechpartnern.

Welche Gebühren fallen an?

Vornamensänderung: 2,50 bis 255,00 Euro,

Familiennamensänderung: 2,50 bis 1.022,00 Euro.

Die Höhe richtet sich nach dem Verwaltungsaufwand, der Bedeutung der Namensänderung für den Antragsteller, sowie nach dessen wirtschaftlichen Verhältnissen.

Sollte der Namensänderungsantrag zurückgenommen oder abgelehnt werden, beträgt die von Ihnen zu zahlende Verwaltungsgebühr ¼ bzw. ¾ der vorgesehenen Gebühr.

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