Anmeldung einer Geburt

Anmeldung einer Geburt beim Standesamt

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Worum geht es?

Die Anmeldung der Geburt erfolgt in dem Standesamt, in dessen Bezirk der Geburtsort, in der Regel ein Krankenhaus, liegt. So ist das Standesamt Osnabrück zuständig für Kinder, die im Stadtgebiet von Osnabrück geboren worden sind.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Geburtsbescheinigung des Arztes beziehungsweise der Hebamme, die bei der Geburt zugegen waren.

Schriftliche Erklärung über die Bestimmung des Vornamen beziehungsweise der Vornamen.

Geburtsurkunde der Eltern.

Personalausweis oder Reisepass.

Bei verheirateten Elternteilen: Eheurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister. Bei ausländischen Staatsangehörigen: Heiratsurkunde im Original mit Übersetzung.

Bei geschiedenen Elternteilen: Eheurkunde mit Scheidungsvermerk. Bei ausländischen Staatsangehörigen: Heiratsurkunde mit Scheidungsvermerk im Original mit Übersetzung oder zusätzlich rechtskräftiges Scheidungsurteil im Original mit Übersetzung.

Bei ledigen Elternteilen: Geburtsurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch. Bei ausländischen Staatsangehörigen: Geburtsurkunde im Original mit Übersetzung.

Bei verwitweten Personen: Eheurkunde mit Vermerk über den Tod des Ehegatten. 

Welche Gebühren fallen an?

Der eigentliche Beurkundungsvorgang ist kostenlos. Auf Wunsch werden folgende Urkunden aushändigt:

Je eine kostenlose Geburtsurkunde für die Mutterschaftshilfe, sowie für Kindergeld und Elterngeld.

Geburtsurkunde: 10,00 €, jede weitere Urkunde: 5,00 €, Internationale Geburtsurkunde: 10,00 €.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Anmeldung der Geburt muss innerhalb einer Woche nach der Geburt durch einen sorgeberechtigten Elternteil vorgenommen werden. Zur Anmeldung der Geburt ist auch jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war oder aus eigenem Wissen darüber unterrichtet ist, verpflichtet.

Was sollte ich noch wissen?

Der Familienname des Kindes ergibt sich aus dem Ehenamen der Eltern. Bei getrennter Namensführung wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner im Standesamt.

Für ausländische Kinder gilt das Heimatrecht.

Für Anerkennungen der Vaterschaft (bei nicht miteinander verheirateten Eltern) bedarf es der vorherigen Terminabsprache (gegebenenfalls mit Dolmetscher). Die Vorlage der Personalausweise beziehungsweise Reisepässe und der Geburtsurkunden der Eltern ist erforderlich.

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