Artenschutz

Worum geht es?

Hornissen und ihre Nester unterliegen dem besonderen Artenschutz. Demnach ist es verboten Hornissen zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Zudem ist es verboten, die Nester zu beschädigen, zu zerstören oder zu entnehmen. Auch die Einflugöffnungen dürfen nicht verschlossen werden. Nur in begründeten Einzelfällen und bei Alternativlosigkeit ist eine Umsiedlung des Hornissennestes oder eine Tötung der Tiere mit einer Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde gemäß § 67 Abs. 2 Bundesnaturschutzgesetz erlaubt. Eine Genehmigung kann bei Erfüllung der Voraussetzungen auf Antrag erteilt werden.

Die Stadt Osnabrück führt keine Tötung oder Umsiedlung von Hornissen durch. Auch darf die Stadt Osnabrück keine sachkundigen Personen und Fachfirmen (z.B. ortsansässige Schädlingsbekämpfungsfirmen) empfehlen oder vermitteln. 

Was wird vorausgesetzt?

Es wird empfohlen sich vor Antragsstellung von einer fachkundigen Person (z.B. Mitarbeitenden einer Schädlingsbekämpfungsfirma) vor Ort über mögliche Schutzmaßnahmen beraten zu lassen.

Die Stadt Osnabrück führt keine Beratungen vor Ort durch.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Dem Antrag sind aussagekräftige und lesbare Fotos vom Nest selbst sowie der Nestumgebung hinzuzufügen.

Welche Gebühren fallen an?

Für die Amtshandlung der Stadt wird eine Gebühr in Höhe von 70,00 € erhoben. Zusätzlich kommen Gebühren für die Auslagen einer Postzustellung per Postzustellungsurkunde hinzu.

Zusätzlich ist ggf. die Umsiedlung oder Tötung eines Hornissenstaates durch eine Schädlingsbekämpfungsfirma kostenpflichtig. Die Kosten sind beim entsprechenden Dienstleistungsunternehmen zu erfragen.

An wen muss ich mich wenden?

Ansprechpartner