Abgeschlossenheitsbescheinigung

Für die Aufteilung von Gebäuden in Sondereigentum kann die Ausstellung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung beantragt werden.

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Worum geht es?

Eine Abgeschlossenheitsbescheinigung nach dem Wohnungseigentumsgesetz ist erforderlich, wenn ein Gebäude mit mehreren Wohnungen oder anderen Nutzungseinheiten in Wohneigentum beziehungsweise Sondereigentum aufgeteilt werden soll.

Bei einer Grundstücksteilung sind die nachfolgenden Paragrafen zu berücksichtigen.

Baugesetzbuch (BauGB) § 19 Teilung von Grundstücken

(1) Die Teilung eines Grundstücks ist die dem Grundbuchamt gegenüber abgegebene oder sonst wie erkennbar gemachte Erklärung des Eigentümers, dass ein Grundstücksteil grundbuchmäßig abgeschrieben und als selbständiges Grundstück oder als ein Grundstück zusammen mit anderen Grundstücken oder mit Teilen anderer Grundstücke eingetragen werden soll.

(2) Durch die Teilung eines Grundstücks im Geltungsbereich eines Bebauungsplans dürfen keine Verhältnisse entstehen, die den Festsetzungen des Bebauungsplans widersprechen.

Niedersächsische Bauordnung (NBauO) § 8 Grundstücksteilungen

(1) Durch die Teilung eines Grundstücks, das bebaut ist oder dessen Bebauung genehmigt ist, dürfen keine Verhältnisse geschaffen werden, die den Vorschriften dieses Gesetzes oder aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften zuwiderlaufen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Antragsvordruck zur Abgeschlossenheitsbescheinigung
  • Aufteilungspläne

Alle Unterlagen sind zweifach einzureichen

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühren werden auf der Grundlage der Allgemeinen Gebührenordnung (AllGO) ermittelt.