Altlasten

Hier direkt zu den Online-Angeboten

Worum geht es?

Osnabrück ist eine Stadt, die durch Industrie und Gewerbe geprägt worden ist. Demzufolge gibt es eine größere Anzahl von Altlastenverdachtsflächen, die es zu untersuchen und gegebenenfalls zu sanieren gilt.

Altlastverdächtige Flächen werden nach den Definitionen des am 1. März 1999 in Kraft getretenen Bundes-Bodenschutzgesetzes (BBodSchG) unterschieden in

  • stillgelegte Abfallbeseitigungsanlagen sowie sonstige Grundstücke, auf denen Abfälle behandelt, gelagert oder abgelagert worden sind (Altablagerungen) und
  • Grundstücke stillgelegter Anlagen und sonstige Grundstücke, auf denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist (Altstandorte),

bei denen der Verdacht schädlicher Bodenveränderungen oder sonstiger Gefahren für den Einzelnen oder die Allgemeinheit besteht.

Altlasten sind Flächen, bei denen dies bereits festgestellt wurde.

Die Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) regelt die Untersuchungen und Bewertung von altlastverdächtigen Flächen.

In der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden Altlasten wie die "Altablagerung Wüste" (verfülltes Sumpfgebiet) und die „Schneppersche Tongrube (städtische Altdeponie) oder auch die ehemalige chemische Reinigung Croon am Nonnenpfad.

"Boden, Gewässer, Altlasten" studieren

Das Thema Altlasten bleibt auch nach vielen Jahren der Untersuchung und Sanierung immer noch aktuell. Hochschule und Universität Osnabrück bieten daher einen gemeinsamen Masterstudiengang Boden, Gewässer, Altlasten an.

Welche Rechtsgrundlage ist relevant?

Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG), Bundesbodenschutzverordnung (BBodSchV), Niedersächsisches Bodenschutzgesetz (NBodSchG), Niedersächsisches Gefahrenabwehrgesetz (NGefAG), Umweltinformationsgesetz (UIG)

An wen muss ich mich wenden?

Einrichtung

Ansprechperson(en)