Erdaufschluss

Arbeiten, die so tief in den Boden eindringen, dass sie sich unmittelbar oder mittelbar auf die Bewegung, die Höhe oder die Beschaffenheit des Grundwassers auswirken können, sind gemäß Wasserhaushaltsgesetz § 49 anzuzeigen.

Worum geht es?

Im Zuge von Baumaßnahmen können Bodeneingriffe das Grundwasser gefährden.

Insofern sind insbesondere die Errichtung von Erdwärmeanlagen (Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren, Grundwasserwärmepumpen) aber auch die Errichtung von z.B. Brunnen, Grundwassermessstellen, Gründungspfählen, Baugrundsondierungen anzeigepflichtig.

Die Anzeige (auch für Erdwärmekollektoren) sollte über die „Online-Bohranzeige“ - http://nibis.lbeg.de/bohranzeige/ - des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) erfolgen. Über dieses Portal kann auch gleichzeitig der notwendige Antrag auf Erdwärmenutzung erzeugt werden. Er muss ausgedruckt, vom Antragsteller unterschrieben und zusammen mit den
erforderlichen Unterlagen an die Untere Wasserbehörde geschickt werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Zusätzlich benötigt neben dem ausgedruckten Online-Antragsformular werden

  • Übersichtslageplan
  • Lageplan der Bohrung(en)
  • DVGW W 120-2 Zertifikat der Bohrfirma
  • Ggf. Sicherheitsddatenblatt Wärmeträgermittel und Verpressmaterial

 

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen ggf. Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Anzeige muss nach § 49 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) mindestens einen Monat vor Beginn der Arbeiten bei der zuständigen Stelle angezeigt werden.

Was sollte ich noch wissen?

Zuständig bei der Stadt Osnabrück ist die untere Wasserbehörde.

Für Erdwärme: Frau Karschuck
Für sonstige Bohrungen: Frau Thomas

An wen muss ich mich wenden?

Ansprechpartner