Erdaufschluss

Arbeiten, die so tief in den Boden eindringen, dass sie sich unmittelbar oder mittelbar auf die Bewegung, die Höhe oder die Beschaffenheit des Grundwassers auswirken können, sind gemäß Wasserhaushaltsgesetz § 49 anzuzeigen.

Worum geht es?

Im Zuge von Baumaßnahmen können Bodeneingriffe das Grundwasser gefährden.

Insofern sind insbesondere die Errichtung von Erdwärmeanlagen (Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren, Grundwasserwärmepumpen) aber auch die Errichtung von z.B. Brunnen, Grundwassermessstellen, Gründungspfählen, Baugrundsondierungen anzeigepflichtig.

Die Anzeige (auch für Erdwärmekollektoren) sollte über die „Online-Bohranzeige“ - http://nibis.lbeg.de/bohranzeige/ - des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) erfolgen. Über dieses Portal kann auch gleichzeitig der notwendige Antrag auf Erdwärmenutzung erzeugt werden. Er muss ausgedruckt, vom Antragsteller unterschrieben und zusammen mit den
erforderlichen Unterlagen an die Untere Wasserbehörde geschickt werden.

Was sollte ich noch wissen?

Zuständig bei der Stadt ist die untere Wasserbehörde.

Für Erdwärme: Frau Karschuck
Für sonstige Bohrungen: Frau Thomas

An wen muss ich mich wenden?

Ansprechpartner